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Glossar
A/D Analog-Digital
A/D-Wandler Wandelt Analogsignale in digitale
um. Dazu werden die elektrischen Schwingungen in kurzen
Zeitabständen abgetastet. Jeder Abtastwert wird in eine binäre Zahl
umgewandelt.
Aliasing Als Aliasing bezeichnet man den
"Treppeneffekt" an den Rändern von Grafiken. Die Gegenmaßnahme
heisst dementsprechend Anti-aliasing, mit dem ein Glätten der Kanten
erreicht wird.
Anti-Aliasing Beim Anti-Aliasing werden durch
einen entsprechenden Algorithmus die Zwischenräume zwischen den
beispielsweise bei Bitmap-Grafiken auftretenden "Stufen" durch
hellere Farbabstufungen aufgefüllt, so daß diese nicht mehr so stark
wahrnehmbar sind.
Assemble Schnitt Schnittverfahren bei dem
immer ein Clip an den nächsten geschnitten wird, ohne den
vorhergehenden zu kürzen oder einen Zwischenraum zwischen den beiden
Sequenzen zu lassen. Eine Vorcodierung des Bandes wie beim
Insertschnitt ist für den Assemble Schnitt nicht zwingend
notwendig.
asynchron Datenübertragungsverfahren, bei dem
die Komponenten des Systems nicht im selben Takt Daten übertragen.
Steuerbits signalisieren Anfang und Ende eines Bytes.
Auflösung Ein Maß, wie viele Details in einem
Bild bzw. einer Grafik dargestellt werden können. Man
unterscheidet hier die Bildauflösung, die üblicherweise in dpi (dots
per inch, als Punkten pro Zoll (1 Zoll = 2,54 cm)) angegeben wird,
und die Monitorauflösung. Letztere wird in Pixeln angegeben. Übliche
Auflösungen bei Standard-PC"s sind 640 x 480, 800 x 600 und 1024 x
768 Pixel. Für CAD-Anwendungen u. ä. werden auch höhere Auflösungen
von 1280 x 1024 und 1600 x 1280 benutzt. Die PAL-Auflösung
(Video)beträgt 576x768 Pixel.
Auto Tracking Automatische Spurlagenkontrolle
zur Einstellung der Videoköpfe eines Videogerätes in ihrer optimalen
Abtastposition. Zusätzlich sollte sich die Spurlage für die
Wiedergabe von Fremd-, Leih- und Kaufvideos auch manuell regeln
lassen. Die Spurlagenkontrolle ist notwendig, da Videodaten schräg
aufgezeichnet werden.
Avatar Avatare sind synthetische
Repräsentationen von Menschen im Cyberspace. Ursprünglich
verkörperte ein Avatar im Hinduismus einen Gott auf Erden.
AVI Audio/Visual Interleaved Data. Teil des
RIFF-Formats von Microsoft zur Speicherung von komprimierten oder
unkomprimierten Video-Daten mit einer max. Farbtiefe von 24
bit.
B2B Abkürzung für "Business to Business"
B2C Abkürzung für "Business to Customer"
Bandbreite Bandbreite bezeichnet die
Übertragungsleistung eines Leitungssystems und wird in bit/s, bzw.
in Mbit/s angegeben.
Beta-Version Vorläufige, lauffähige, aber
noch nicht endgültige Version eines Programms. Diese Versionen
werden ausgewählten Personen zum Test zur Verfügung gestellt, um
letzte Fehler zu finden.
Bewegungsunschärfe Bewegte Objekte erscheinen
auf Film und Fotos verwischt - und das um so stärker, je länger der
Film belichtet wird. Um diese Bewegungsunschärfe nachzubilden,
überlagert die 3D-Software mehrere zeitlich aufeinanderfolgende
Bilder.
Bild-in-Bild auch als Picture-in-picture oder
PIP bezeichnet. Gleichzeitige Wiedergabe von mehreren
(bewegten)Bildquellen auf einem Monitor/ Fernseher.
Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft das
Monitorbild in einer Sekunde aufgebaut wird. Je schneller dies
geschieht, um so weniger flimmert das Bild. Da das menschliche Auge
relativ träge ist und der Bildschirm immer etwas nachleuchtet, nimmt
man den Aufbau ab einer bestimmten Wiederholfrequenz nicht mehr wahr
und erhält so den Eindruck eines Standbildes. Im Gegensatz zum
Fernseher (25 Bilder bzw 50 Halbbilder - PAL) mit seinen bewegten
und schnell wechselnden Szenen, muss beim Computer mit seiner meist
unbewegten Darstellung ein schnellerer Aufbau erfolgen (mindestens
75 Hz Bildwiederholfrequenz). Allerdings hängt dieser Wert auch von
der Empfindlichkeit der Augen ab.
Bit/s Abkürzung für "Bit pro Sekunde" (auch:
bps) Gängigste Methode, Übertragungsraten in der
Datenfernübertragung zu messen. Dieser Wert legt fest, wie viele
Informationseinheiten pro Sekunde an einen Rechner übertragen
werden.
Bitmap Bild- oder Grafikformat auf der Basis
von Bits. Bei Bitmaps oder Pixelgrafiken setzt sich (Pixeln)
zusammen, die unterschiedliche das Bild also aus einzelnen
Bildpunkten zusammen. Üblicherweise werden die einzelnen Punkte im
RGB Farbraum mit je 8 bit Tiefe dargestellt. Bitmaps haben daher den
Vorteil einer hohen Farbtreue. Zudem lassen sich viele Filter nur
auf Pixelgrafiken anwenden.
Bitmap-Fonts Schriften, die aus einem
Punktemuster bestehen und sich deshalb, im Gegensatz zu Postscript-
oder True Type-Schriften nicht ohne Qualitätsverlust vergrößern
lassen.
Bitrate Die Menge an Daten, die pro Sekunde
übertragen werden muss/ kann. Die Rate, in der ein System vermag,
einen kontinuierlichen Datenstrom (bitstream) zu liefern.
Bluebox Unter dem Blueboxverfahren versteht
man Video- oder Filmaufnahmen, die vor einem unifarbenen - meist
blauen oder grünen - Hintergrund gemacht werden. Die einheitliche
Farbe kann abhängig vom System nachträglich oder in Echtzeit aus dem
Bild gestanzt werden. Dazu wird die Komplementärfarbe addiert. Nach
dem Keyen sind dann nur noch die Bildanteile vorhanden, die nicht
der Bluebox-Farbe entsprachen. Beim Bluebox-Verfahren ist daher
darauf zu achten, dass Personen (Kleidung) oder Gegenstände nicht
die gleiche oder ähnliche Farbe besitzen wie der Hintergrund.
CD Abkürzung für Compact Disc. Eine 4,75-Zoll
(12 cm) optische Scheibe, die digitale Information enthält. Dieses
Medium bietet für die Speicherung von Musik 90 dB
Signalrauschabstand und bis zu 74 Minuten digitalen Klang. Die
Normen für dieses Format (entwickelt von NV Philips und Sony
Corporation) sind im sogenannten Red Book festgelegt.
CD-Brenner Mit einem CD-Brenner können Daten
auf spezielle Rohlinge gebrannt werden. Dabei stehen
unterschiedliche Medien zur Verfügung: CD-Rs können nur ein einziges
Mal beschrieben werden, CD-RW sind dagegen mehrmals
beschreibbar. Character Generator Schriftgenerator -
Zeichengenerator für Schriften und Titel bei der
Video-Produktion
Cutter(in) Berufsbezeichnung für eine Person,
die den analogen oder digitalen Film- oder Videoschnitt
durchführt.
Cyberspace Cyberspace bezeichnet eine vom
Computer simulierte, virtuelle Welt, die zwar der Realität
weitgehend nachempfunden ist, aber nur in der Welt der Computer
existiert. Das Wort erfand der amerikanische Science-Fiction-Autor
William Gibson in seinem 1984 erschienenen Roman Neuromancer.
Cyberspace steht eigentlich für die direkte Koppelung von Mensch und
Computer über eine direkte Hirn-Computer-Vernetzung. Inzwischen ist
es die umgangssprachliche Bezeichnung für die Gesamtheit der
weltweiten elektronischen Kommunikation.
Fade in/out Beim Fade in werden Ton und Bild
stufenlos von Null aufgeblendet, beim Fade out langsam ausgeblendet.
Beim Bild handelt es sich dabei um ein Aufblenden von Schwarz
beziehungsweise Abblenden nach Schwarz.
Farbtiefe Als Farbtiefe bezeichnet man die
Anzahl der innerhalb eines Grafik-Formats oder einer Anwendung
möglichen Farben. Sie wird normalerweise in bit angegeben. So
bedeutet eine Farbtiefe von 16 bit, dass maximal 65.536 Farben
dargestellt werden können. Ab einer Farbtiefe von 24 bit gilt die
Anzahl der max. darzustellenden Farben allerdings nur theoretisch,
da auf einem normalen Bildschirm mit 1024 x 768 Pixeln lediglich
786.432 verschiedene Farben gleichzeitig dargestellt werden können,
unabhängig davon, welche Farbtiefe tatsächlich eingestellt ist. Was
sich vergrößert, ist lediglich die Auswahl. Ein paar Beispiele für
Farbtiefen verschiedenen Grafik-Formate: GIF - 8 bit [256 Farben]
JPEG - 24 bit [16,7 Millionen Farben] TGA - 32 bit [16,7 Millionen
Farben + 8 bit breiter Alpha-Kanal ] PNG - 48 bit [ca. 281,4
Billionen Farben + 16 bit breiter Alpha-Kanal]
Fernsehnorm Internationale Normung der
Kenngrößen eines Fernsehsignals (Anzahl der Bildzeilen,
Bildfrequenz, Halb- oder Vollbilder etc.); Unterschieden werden PAL
(beispielsweise Deutschland), NTSC (beispielsweise USA) und SECAM
(beispielsweise Frankreich).
Field engl. für Halbbild. Ein Fernsehbild
besteht aus zwei Halbbildern, die durch abwechselnde
Zeilendarstellung verschränkt sind. Sie werden als erstes (odd) und
zweites (even) Halbbild bezeichnet.
Horizontalfrequenz Das Monitorbild wird aus
einzelnen Zeilen aufgebaut. Die Horizontalfrequenz, auch als
Zeilenfrequenz bezeichnet (Angabe in kHz) gibt an, wie viele Zeilen
in einer Sekunde geschrieben werden. Von diesem Wert hängt die
maximal mögliche Bildwiederholfrequenz ab. Je höher sie ist, desto
leistungsfähiger ist der Monitor.
Insert engl. für einfügen. Bezeichnung eines
eingeschnittenen Filmclips.
JPEG Kompressionsverfahren für Standbilder
(Standard zur nicht verlustfreien Kompression von Bilddaten). JPEG
ist die Abkürzung für Joint Photographic Expert Group -
Arbeitsgruppe zur Definition der gleichnamigen Norm.
Kompression Reduzierung der File-Größe durch
entsprechende Kompressionsalgorithmen. Man kann hier prinzipiell
zwischen verlustfreien und nicht verlustfreien Algorithmen
unterscheiden.
Layer Verschiedene Bildebenen zur Bearbeitung
eines Composites. Man kann diese Ebenen auch teilweise transparent
anlegen. Ein Composite setzt sich aus mehreren "Layern" zusammen,
wobei jedes Layer einem bestimmten Bearbeitungsvorgang entspricht.
MPEG Abkürzung für Motion Picture Experts
Group. Format zur komprimierten Speicherung von Video- und
Audio-Daten. Für das bildgenaue Schneiden, das sog. non-lineare
Editing von MPEG-Video-Daten ist es wichtig, daß diese in der sog.
I- frame -Codierung gespeichert sind. Dabei wird im Gegensatz zur P-
oder B-frame-Codierung jeder einzelne frame für sich komprimiert.
Für weitere Informationen siehe unter http://www.mpeg.org/.
PIP Picture-in-Picture (siehe auch
Bild-im-Bild): in das Bild einer Videoquelle werden Bilder weiterer
Quellen eingeblendet.
Pixel Kunstwort für picture element. Kleinste
Einheit einer Bitmap-Grafik. Bei der Darstellung einer Grafik auf
dem Monitor muß man dabei zwischen Bildpixeln und Bildschirmpixeln
unterscheiden. Ein Bildpixel kann, wenn ein Bild vergrößert wird,
aus mehreren Bildschirmpixeln bestehen. Letzteres ist schließlich
die kleinste auf dem Monitor darstellbare Einheit und seine Größe
ist von der Bildschirmdiagonalen des Monitors sowie von dessen
Auflösung abhängig.
Polygon Dreieckige Flächen aus denen sich
3D-Objekte (sog. models) zusammensetzen lassen. Kurven werden
näherungsweise mit einer entsprechend großen Anzahl von Polygonen
beschrieben und die "Kanten" beim anschließenden Rendern geglättet.
Postproduction Digitale Nachbearbeitung von
Film- und Videomaterial.
RealVideo Format zum Transport von "streaming
video". Zur Darstellung wird der RealPlayer benötigt, den man sich
kostenlos auf der site von http://www.real.com/ laden
kann.
RGB Abkürzung für Rot Grün Blau. Bezeichnung
für einen Farbraum, bei dem die einzelnen Farbabstufungen durch
additive Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau entstehen.
Additiv bedeutet, daß sich die drei Farben zu Weiß addieren (keine
Farbe ergibt logischerweise Schwarz).
Rotoscoping Freistellung (Ausmaskierung)
bewegter Objekte, beispielsweise im Film. Dies geschieht Frame by
Frame in Handarbeit.
Skalierung Die stufenlose Vergrößerung und
Verkleinerung von grafischen Objekten. Bei Vektor-Grafik ist
Skalierung ohne Qualitätsverlust möglich. Szene
TGA Abkürzung für Truevision Graphics
Adapter. Bitmap-Format mit einer max. Farbtiefe von 32 bit (siehe
auch unter Alpha-Kanal ) und optionaler RLE -Kompression. Dieses
Format wird beispielsweise im Broadcast-Bereich zum Abspeichern von
Video-Einzelbildern oder 3D-Animationen benutzt.
Thumbnail deutsch: "Daumennagel" Verkleinerte
Vorschaugrafiken, die oft über einen Link mit der Originalgrafik
verbunden sind.
Tiling deutsch: "Kacheln" Fortlaufende
Wiederholung einer einzigen Grafik für Texturen oder Hintergründe,
so daß es möglich ist, mit einer relativ kleinen Grafik eine große
Fläche zu füllen. Dabei muß die betreffende Grafik so beschaffen
sein, daß an den Kanten ein fließender Übergang entsteht.
Tracking Automatische Mustererkennung und
-verfolgung bei digitalisiertem Videomaterial.
VHS VHS ist die Abkürzung für
Video-Home-System, dem weltweit verbreitesten Video-System für
Heimanwendungen. Dabei handelt es sich um eine Entwicklung von JVC.
WAP Abkürzung für Wireless Application
Protocol. Beinhaltet WML, Wireless Markup Language, eine HTML
ähnliche Sprache, welche die Darstellung von multimedialen Inhalten
auf einem Handy-Display ermöglicht. Damit kann das Mobilfunkgerät zu
einer Art Internet-Browser werden, der Seiten aus dem Netz anzeigt,
aber auch ähnliche Anwendungen und Dienste mit dem Handy abrufbar
macht. Es lassen sich jedoch nur Websites anzeigen, die auch
WAP-kompatible Inhalte anbieten.
Weissabgleich Anpassen einer Videokamera an
die Farbtemperatur des Aufnahmelichtes. Diese Einstellung, die von
modernen Kameras automatisch durchgeführt wird, sorgt dafür, dass
ein weisses Objekt eben in der neutralen Grundfarbe und nicht mit
einem Farbstich dargestellt wird. Gleiches gilt dann automatisch für
alle anderen Farben. Beim Weissabgleich werden in der Kamera die
drei Farbsignale für Rot, Grün und Blau (RGB) genau aufeinander
abgestimmt. Hierzu orientiert man sich an einer weißen Fläche, z.B.
einem weissen Blatt Papier.
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